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Nervenaufreibende Action mit einer starken Prise Taktik und persistenten Charaktere in einem Shooter? Das scheint für manche noch ziemlich fremd in der Welt von C.S. und Co. Doch der neue Publisher Fiaa aus Bonn bringt genau diese Themen in einen MMOFPS (Massive-Multiplayer-Online-First-Person-Shooter) zusammen. Mit Operation7, einem Erfolgsspiel aus Korea, wollen die neuen Publisher auch in der westlichen Welt zeigen, dass Shooter und MMOs zusammen passen.
Habt ihr den Client installiert, geupdatet und einen Account registriert, kann es dann auch schon gleich losgehen. Man erstellt sich seinen Charakter und kommt dann in eine Art Tutorium. Hier lernt ihr die wichtigsten Kommandos, wie ihr mit den Waffen umgeht. Hat man dann das Tutorium hinter sich, kommt man zur Lobby. Diese Lobby ist – wie meistens in einem MMOFPS – regulär aufgebaut. D.h., wenn ihr schon einmal ein MMOFPS gespielt habt, werdet ihr euch sofort zurecht finden. Hat man sich dann für einen Raum entschieden, oder gar selber einen eröffnet, wird man in eine Art Raum- Lobby geleitet, in der verschiedenste Einstellungen vorgenommen werden können. So etwa kann man die Modi wie Headhunting und Survival einstellen. Genauso wie die Map, die Tageszeit, Waffenverbote und noch viele weitere Einstellungen. Insbesondere die vielen Modi reizen sehr, so gibt es z.B. das typische Deathmatch und Teamdeatch, aber auch ausgefallenere, taktische Modi.

Steuerungstechnisch ist Operation7 typisch für ein FPS: Gesteuert wird der Charakter über die WASD-Tasten. Mit einem linken Mausklick wird die Waffe abgefeuert. Besonders gelungen sind die Bewegungen. Ihr könnt z.B. zum schleichen den Atem anhalten um nicht bemerkt zu werden, oder ihr neigt einfach eure Waffe zur Seite um, um die Ecke zu schauen. Eingefleischte, aber auch Hobby- Spieler werden sich hier sofort zurecht finden. Zudem können die Tasten frei belegt werden.
Eine weitere Besonderheit ist, dass der Spieler sich seine Waffen (fast) selbst aufwerten kann. Hierbei wird dies sozusagen „tunen“ genannt. Jede Waffe setzt sich aus sechs verschiedenen Komponenten zusammen, die beliebig kombiniert werden können. So könnt ihr zum Beispiel aus einer normalen einfachen Waffe mit etwas Geld zur Profiwaffe umrüsten. Egal ob Fernrohr, Lauf samt Ummantelung oder Schulterstütze, ihr könnt mit dem Baukastenprinzip eure eigene Waffe basteln, wie ihr am besten damit spielen könnt. Verschiedenste Teile können für Gold oder Fiaa-Punkte im Shop erworben werden.

Natürlich ist – wie in einem F2P Spiel kaum anders zu erwarten – auch ein Cash Shop mit dabei. Hier kann man sich vielerlei verschiedene Items kaufen, die meisten davon bringen z.B. mehr Platz für Granaten, Messer, o.Ä.. Andere wiederum bringen dem Spieler einzigartige Kostüme und vieles mehr!
Die Operation7 Box, die es im jeden gut sortierten Fachmarkt gibt, bietet zudem Client auch noch Fiaa-Punkte im Wert von insgesamt 15 Euro. Das Spiel ist Kostenlos downloadbar und kann auch Kostenlos gespielt werden.
Grafisch glänzt das Spiel auf einem recht hohem Niveau, die verschiedenen Grafikoptionen lassen (fast) keine Wünsche offen. An manchen Stellen wirkt die Umgebung sehr realistisch und detailliert. Nach einen Schuss z.B. spritz das Blut sogar auf die Waffen und bleibt dort kleben. Für ein FPS ist der Sound zwar nicht perfekt, aber dennoch vollkommen ausreichend.
Egal ob Casual- oder Hardcorespieler, jeder kommt in Operation7 auf seine Kosten. Durch das Baukastenprinzip, sich seine Waffen individuell zusammen zu bauen, kommt sehr viel Abwechslung auf. Die meistens aber auch durch hohe Kosten beim Tunen getrübt wird. Entweder man kauft sich sogenannte Fiaa-Punkte oder muss sich durch mehrere Kämpfe das Geld verdienen.
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